Unser Dorf Wulmstorf

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Historie

Der Wunsch nach einem Treffpunkt im Dorf, einem Ort, an dem alle Vereine und Gruppen, Einwohnerinnen und Einwohner gemeinsam feiern, spielen, lernen, musizieren, oder sich einfach nur treffen und klönen können, war bereits in der Anfangsphase der Dorferneuerung und der Gründung des Dorfvereins im Jahre 2008 deutlich geworden. Im Rahmen der Dorferneuerung fand sich jedoch zunächst keine geeignete Immobilie und so wurden andere Projekte vorgezogen, unter anderem die Umgestaltung des Spielplatzes an der Rösener Straße, des Friedhofs und der
Bushaltestelle sowie zahlreiche Anpflanzungen an den Straßen und Wirtschaftswegen.
 
2015 kam es dann zu Gesprächen mit dem Schützenverein, dernicht wusste, wie es nach dem Auslaufen des Pachtvertrages für den Schießstand neben Bäckers Gasthaus weitergehen sollte. Man kam überein, dass beide Vereine gemeinsam das
aus den 60er Jahren stammende Gebäude erwerben und zum
Dorfgemeinschaftshaus umbauen wollten. Grundlage und Vorbedingung war, dass der Kleinkaliberstand aufgegeben und zu einem größeren Versammlungsraum ausgebaut werden sollte, wobei die ehemalige Schießbahn als Außengelände mit Terrasse und Platz für ein Festzelt vorgesehen war.
 
Anfang 2016 wurde die Immobilie erworben. Der ortsansässige Architekt Hermann Meyer hatte einen Entwurf verfasst, wie das Gebäude mit möglichst geringem Aufwand seiner neuen Funktion gerecht werden könnte. Die Gemeinde Thedinghausen sagte Mittel von insgesamt 30.000 Euro für den Erwerb und den Umbau zu, verteilt auf zwei Haushaltsjahre. Beide Vereine legten aus ihrem Vereinsvermögen alles auf den Tisch, was sie hatten, und starteten eine intensive Kampagne mit der Bitte um Mithilfe und finanzielle Unterstützung aus dem Dorf. Um die Vereinsvorstände und eine Gruppe rüstiger Senioren herum, von denen hier
stellvertretend – und herausragend – Alfred Gehrke genannt sei, fanden sich zu den anberaumten Arbeitseinsätzen immer wieder junge und nicht mehr so junge Helferinnen und Helfer ein, immer bestens versorgt vom wechselnden Frühstücksservice. Bis auf die Herstellung der neuen Außenwände durch die Zimmerei Suhr, die neuen Türen und Fenster, für die die Tischlerei Jürgen Thalmann verantwortlich zeichnete, und den Einbau der neuen Heizung durch Peter Roßkothen wurden praktisch alle Gewerke in Eigenleistung durch Mitglieder der Dorfgemeinschaft erbracht, vom Abbruch des Schießstands über notwendige Dachreparaturen, Isolierung, Innenverkleidung, Maler-, Elektro- und Pflasterarbeiten, die Kücheneinrichtung, Fußbodenverlegung bis hin zu vielen kleinen Dingen im Innen- und Außenbereich, die gar nicht so auffallen, aber eben auch erledigt werden müssen, damit das ganze funktioniert.  
 
Das Ergebnis kann sich sehen lassen und das Dörphus wurde am 03.11.2018 eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Bereits im Vorfeld hatte die Dorfbevölkerung Namensvorschläge für den neuen Dorfmittelpunkt eingereicht, aus denen die Vorstände der beiden Vereine die Bezeichnung „Dörphus“ auswählten. In einer kleinen Feierstunde wurde allen Beteiligten, dem Gemeinderat, den Helferinnen und Helfern, Spenderinnen und Spendern gedankt. Gleichzeitig präsentierten die Vereine das Haus der Dorfbevölkerung, damit es zukünftig mit mit noch mehr Leben gefüllt wird. Das betrifft sowohl die private Nutzung für Feiern und Anlässe aller Art, um über die erhobenen Nutzungsgebühren einen Beitrag für den Betrieb und die Unterhaltung des Hauses zu erwirtschaften, als auch die unentgeltliche Nutzung durch Vereine, kulturell oder sportlich ausgerichtete Gruppen etc.

 

 

 

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