Landschaft und Erholung, Kultur
Das Samtgemeindegebiet ist überwiegend durch Wiesen und Felder geprägt, aufgelockert durch für die Marsch typische Hecken sowie kleine Laubwälder.
Durch das sehr gut ausgebaute Radwegenetz und zahlreiche befestigte Wirtschaftswege ist die Samtgemeinde ein ideales Gebiet zum Radfahren und Wandern. Besonders im Frühjahr, zur Raps- und Weißdornblüte, zeigt sich der besondere Reiz der Wesermarschlandschaft. Weitere Informationen über Radwege wie z.B. dem Kirchen-Radweg, dem Weser-Radweg Verden-Hoya, Aller-Radweg und dem Wümme-Radweg erhält man im Internet unter » http://www.radlerparadies.de oder direkt bei der » Samtgemeinde Thedinghausen.
Aber es sind nicht nur Tagestouristen sondern durch den Weser-Radweg auch Fahrradtouristen aus ganz Deutschland, die den beliebtesten Radwanderweg Deutschlands entlang der Weser von Hann. Münden bis zur Mündung in der Nordsee entlang radeln, anzutreffen. Weitere Informationen über den Weser-Radweg erhält man im Internet unter » http://www.weser-radweg.de und unter » http://www.weser.org.de . Dabei laden in der Samtgemeinde schöngelegene Gasthöfe zum Verweilen und Übernachten ein.
Die Weser und die Eyter sowie zahlreiche kleinere stehende Gewässer bieten im Sommer gute Möglichkeiten für den Wassersportler und die Petrijünger.
Neben den vielen Schützen-, Ernte- und sonstigen Vereinsfesten, findet am Wochenende des 3. Sonntags im September alljährlich in Thedinghausen der traditionelle "Thänhuser Markt" statt. Ein Erlebnis für Jung und Alt sowie "Thänhuser" und Auswärtige. Besonders beliebt ist diese Veranstaltung auch bei den Bremern, die die Möglichkeit haben, mit der Kleinbahn, im Volksmund früher "» Pingel-Alli" genannt, zum Thänhuser Markt zu fahren.
Der Besucher kann in den Ortschaften etliche schöne, denkmalgeschützte Gebäude, insbesondere der alten bäuerlichen Bausubstanz, bewundern. Im Ortskern von Thedinghausen lohnt besonders die Besichtigung des Rathausensembles, der Kirche, des Alten Amtsgerichtes und des Erbhofes. Der » Erbhof, ein alter Herrensitz der Weserrenaissance aus dem Jahre 1620, zählt zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten. Den heute oft als Schloß bezeichneten Erbhof ließ der evangelische Erzbischof Johann Friedrich von Bremen für seine Mätresse errichten. Es handelt sich um einen rechteckigen, zweigeschossigen Backsteinbau, den Back- und Sandsteingliederungen im Stil der ausklingenden Weserrenaissance überziehen. Fenster und Türbogen, Turmgiebel und Ziersäulen sind kunstvoll gestaltet. Die Sandsteinplatten zeigen große Ornamente von Frauen- und Männerköpfen in der Kleidung des frühen 17. Jahrhunderts mit Spitzbärten, Halskrausen und Federhüten.
Besondere Augenmerke sind auch zu richten auf die Kirche in Riede mit Fresko-Malereien in italienischer Technik aus dem 15. Jahrhundert und auf die » Kirche in Lunsen, die auf eine 1000jährige Geschichte zurückblicken kann. Quelle: » www.Thedinghausen.de
