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[17.12.08] Achimer Kurier

Spielplatz

Pavillon auf Spielplatz wird zum Zankapfel
Thedinghauser Gemeinderat stimmt Planungen für Dorferneuerung Wulmstorf zu
Von Inka Sommerfeld

17.12.08 Ein Pavillon und ein Vorbau erhitzten die Gemüter. Mehr als eine Stunde lang diskutierte der Thedinghauser Gemeinderat auf seiner etwa zweistündigen Sitzung am Montagabend im Rathaus über die für das kommende Jahr geplanten Maßnahmen für die Dorferneuerung Wulmstorf. Eine Entscheidung musste her, denn bis Ende des Jahres müssen die Anträge gestellt sein, damit die Maßnahmen im kommenden Jahr umgesetzt werden können, soweit sie denn genehmigt werden.

Um den Pavillon, der den Planungen zufolge auf dem Spielplatz an der Rösener Straße aufgestellt werden soll, entbrannte eine hitzige Diskussion. Einige Ratsmitglieder befürchteten, dass Jugendliche den Pavillon beschmutzen, andere wollten ihn als Sonnen- und wiederum andere als Regenschutz. Letztendlich stimmte der Rat mit Mehrheit dem Plan zu, den das Büro ProPlan erarbeitet hatte, allerdings ohne den "Zankapfel" Pavillon.

Friedhof

Die Diskussion ging in die zweite Runde, als ein weiterer Punkt des Dorferneuerungsplans anstand: Die Planung für den Vorbau der Friedhofskapelle lehnte der Rat ab. Die Mitglieder diskutierten die Varianten Pult- und Satteldach, doch letztendlich kamen sie mit Mehrheit darin überein, dass das Dach so bleiben soll, wie es ist. Außerdem sprach sich der Rat ebenfalls mit Mehrheit dafür aus, dass die Friedhofstraße im vorderen Bereich mit umgestaltet werden soll. Ohne Diskussion stimmte der Rat den ergänzenden Baum- und Heckenpflanzungen zu.

Entsprechend der auf der vorigen Ratssitzung geforderten Überarbeitung des Planes wurden auch die Kosten reduziert. Die werden für die Umgestaltung des Spielplatzes und der Verkehrsberuhigung der Rösener Straße auf insgesamt rund 102 100 Euro geschätzt, davon werden Eigenleistungen in Höhe von rund 19 900 Euro abgezogen. Der erwartete Zuschuss beträgt rund 44 900 Euro, so dass für die Gemeinde rund 37 300 Euro übrigbleiben.

Für die Umgestaltung des Friedhofs mit Sanierung der Kapelle und des Glockenturms sowie der Umgestaltung der Friedhofstraße rechnet das Planungsbüro mit Kosten von rund 178 100 Euro. Es sind Eigenleistungen im Wert von rund 14 900 Euro geschätzt. Als Zuschuss rechnet die Verwaltung mit rund 89 100 Euro, dementsprechend bleibt für die Gemeinde ein Restbetrag von rund 74 100 zu zahlen. Einfacher gestaltet sich die Rechnung für die Baum- und Heckenpflanzungen: Die Kosten dafür sollen gemäß Planung rund 20 000 Euro betragen und mit rund 10 900 Euro bezuschusst werden, so dass der Eigenanteil der Gemeinde bei rund 9 100 Euro liegt.

....Außerdem habe der Landkreis das gemeindliche Einvernehmen für den Bau eines Doppel- und eines Einfamilienhauses in Wulmstorf ersetzt.